14. Dezember 2016

Brustkrebs / Mammakarzinom

Bisphosphonate

In einer sogenannten Metaanalyse (einer statistischen Zusammenfassung mehrerer einzelner Studien) hatte die renommierte "Early Breast Cancer Trialists' Collaborative Group (EBCTCG) bereits 2015 (Lancet 386, 1353-1361, 2015) berichtet, dass bei postmenopausalen Patienten eine zusätzliche Therapie mit einem Bisphosphonat die Rückfallrate, die Rate von Fernmetastasen und von Knochenmetastasen  sowie die Sterblichleit an Brustkrebs statistisch signifikant verringern kann.
Diese Frage wurde in einer weiteren, niederländischen Studie geprüft (TEAM IIB). Dabei zeigten sich eine nicht signifikante Verringerung des krankheitsfreien Überlebens nach 3 Jahren  von knapp 4% [94,3 vs. 90,8%]) sowie eine nicht signifikante Verringerung von Knochenmetastasen um 3% [1,6 vs. 4,7%]). Während die Ergebnisse dieser Studie für sich allein keine eindeutigen Ergebnisse für den zusätzlichen Einsatz von Bisphosphonaten ergaben, sind diese gemeinsam mit den Ergebnissen der EBCTCG-Studien eher als Bestätigung dieser zusätzlichen Therapie zu werten.
 
(SABCS, San Antonio 2016)