4. Januar 2013

Bronchialkarzinome (Lungenkrebs)


Die Behandlung nichtkleinzelliger Bronchialkarzinome wird zunehmend vielfältiger und komplexer und erlaubt eine zielgerichtete Therapie bei den Patientengruppen mit besonderen Genveränderungen. Eine dieser Veränderungen, die sogenannte ALK-Mutation, erlaubt eine Behandlung mit dem inzwischen zugelassenen Medikament Crizotinib.
 
In der sogenannten PROFILE 1007 Studie wurden Patienten mit ALK-mutiertem nichtkleinzelligen Bronchialkarzinom (NSCLC) nach Vorbehandlung mit einer platinhaltigen Chemotherapie bei Fortschreiten der Erkrankung entweder mit Crizotinib oder mit einem der zugelassenen Zweitlinienmedikamen, Pemetrexed oder Docetaxel, behandelt. Die Behandlung mit Crizotinib war der o.a. Chemotherapie mit Pemetrexed oder Docetaxel sowohl hinsichtlich der Ansprechrate als auch der Zeitdauer bis zum erneuten Fortschreiten der Erkrankung deutlich überlegen. Auch die Tumorsymptome waren unter der Crizotinib-Therapie weniger ausgeprägt.

Shaw et al., ESMO Kongreß 2012, Abstract LBA1-PR